Chinas Geburtenrate wird voraussichtlich 2025 erstmals unter 9 Millionen sinken und damit ein Jahrzehnt nach dem Ende der Ein-Kind-Politik einen Rekordtiefstand erreichen. Der Rückgang ist auf weniger Eheschließungen unter jungen Menschen und sich verschlechternde Berufsaussichten aufgrund der Konjunkturabschwächung in China zurückzuführen. Die Bemühungen der Regierung, die Geburtenrate anzukurbeln, stehen aufgrund des finanzpolitischen Drucks vor Herausforderungen, da mittel- bis langfristig ein Arbeitskräftemangel droht. Der Artikel vergleicht die demografischen Herausforderungen Chinas mit ähnlichen Trends in anderen asiatischen Ländern wie Japan und Südkorea.